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Presseberichte bis 2005

Presse

Fundgrube  für Festungssteine
Bauarbeiten am Ziegerhaus fördern steinerne Zeugen  zutage

Philippsburg(ez) Bei  den Sanierungsarbeiten am Ziegerhaus, das als künftiges Heimatmuseum vorgesehen  ist, kommen immer wieder Quadersteine ans Tageslicht, die in der Festungszeit in  der Wallmauer oder im Weissen Tor Verwendung fanden.
Insbesondere sind es  sogenannte “Schwulststeine”, gewaltige Buntsandsteine, die einseitig abgerundet  sind un im oberen Teil der Festungsmauern zur Abwehr feindlicher Angriffe  (Sturmleitern) angebracht wurden. Da das Wachhaus beim Weissen Tor unmittelbar  am Allfuss lag, hatte man bei der Schleifung der Festung in dem noch vorhanden  Keller viele dieser steinernen Zeugen gelagert. Dort liegen sie teilweise heute  noch oder wurden als Treppenstufen verwendet. Nicht weniger als 24 solcher  Kolosse aus dem ehemaligen  “Jungfernkranz” konnten bisher gezählt  werden.
Während diese Schwulststeine für den Einbau in Hauswände u.a. wegen  ihres Umfangs nicht geeignet waren, gibt es genügend Mauerwerke mit  Festungssteinen oder zerschlagenen Tür-und Fenstergewändern. Diese Brocken  stammen nach Meinung von Experten vom ehemaligen Weissen Tor. Es bedarf wenig  Fantasie, um sich die Steine als Teile des Tors vorzustellen. 
Einfache Bürgerhäuser waren grösstenteils mit Backsteinen errichtet, die aus  der Philippsburger Ziegelei stammten. In der “Sandgegend” der Rheinebene mußte  jeder Naturstein aus dem Kraichgau oder Pfälzer Bergland auf teuren Wegen  herbeigeschafft werden.
Alle gefundenen und gutbehauenen Steine sollen nach  Mitteilung des Architekten Wilfried Seyfarth im Ausbau bzw. Neubau des Museums  eingemauert werden. Andere Funde wie Keramikteile usw. werden ebenfalls  aufbewahrt. Bei einem “Tag der offenen Tür” will der Museumsbauverein unter der  Leitung von Helga Steinel-hofmann und dem Ehrenpräsidenten Kornel Riehl der  Öffentlichkeit den Fortgang der Arbeiten vorstellen.
Ekkehard  Zimmermann

 

Schon über 500 Arbeitstunden geleistet.
Bürgermeister und Gemeinderat wurden vorläufige Ausbaupläne  präsentiert.

Auf  Einladung des Vereins erschienen im Areal des Ziegerhauses Bürgermeister Jürgen  Schmtt, die drei Fraktionsvorsitzenden und eine grössere Anzahl von weiteren  Gemeinderäten. Vorsitzende Helga Steinel-Hofmann freute sich über den guten  Besuch und dankte den Akteuren für die bisherigen Leistungen im Rahmen der Vorbereitung für den Ausbau zum Heimatmuseum.  Ehrenpräsident Kornel Riehl kam auf die verschiedenen praktischen Arbeiten zu  sprechen, die bisher schon ehrenamtlich durchgeführt wurden. Das Entkernen des  Baugeländes von überflüssigen Nebengebäuden, Dächern und Mauerteile habe einen  erheblichen Aufwand gebracht. Nicht weniger als 500 Arbeitsstunden seien  geleistet worden und das Entgegenkommen verschiedener Firmen könne sich sehen  lassen.

2. Vorsitzender und Architekt Wilfried Seyfarth stellte danach die  Entwurfsplanung für das künftige Heimatmuseum vor. Im Mittelpunkt seiner  Ausführungen und Erläuterungen stand der Vorschlag für eine spätere Verwendung  des Hauses in multifunktioneller Sicht. So sei vor allem das ausreichend grosse  Hofgebäude für Veranstaltungen aller Art gut geeignet. Im ehemaligen  Ackerbürgerhaus könnten die alten Räume für Küche, Bibliothek und  Vereinsaktivitäten genutzt werden. Der zweigeschossige Neubau antlang der  Altenkirchenstraße erfülle alle Voraussetzungen für die Präsentation der  Exponate. Die modernen Bauteile würden gestalterisch gut mit der alten  Bausubstanz verbunden werden. Der historische Keller des ehemaligen Wachhauses  vom Weissen Tor werde entsprechend mit eingebunden. Die grosse Scheune eigne  sich für die Ausstellung kälteunempfindlicher Ausstellungsstücke und der  anschließende Garten könne als Museumsgarten angelegt werden. Wichtig sei vor  allem Licht, Weiträumigkeit und eine gewisse Lockerheit um das muffige Image  althergebrachter Museen gar nicht aufkommen zu lassen. Über das Wünschbare und  Machbare wurde an diesem Abend nicht diskutiert. Man hatte aber den Eindruck,  dass allen Anwesenden Anregungen im positiven Sinn vermittelt wurden. Der  Museumsbauverein plant im Herbst einen “Tag der offenen Tür” um jedermann die  Vorstellungen über den Ausbau vor Ort darstellen zu können.



Herrlicher Brunnenschacht überraschend entdeckt

Dem aufmerksamen Philippsburger sind die regen Tätigkeiten im zukünftigen Heimatmuseum nicht verborgen geblieben. Seit Tagen wird im Innenhof zum Teil mit schwerem Gerät, aber auch behutsamt, um alte geschichtlich bedeutsame Bausubstanz nicht zu zerstören, gearbeitet.
Groß war nun für alle Beteiligten die Überraschung, einen vor vielen Jahren überbauten Brunnen freizulegen. Die Vorbesitzer des Hauses , Familie Zieger, hatten sich schon im Vorfeld der Planung zu einem künftigen Heimatmuseum über das vorhandensein eines ehemaligen Brunnens positiv geäußert.

Der Brunnenschacht mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern hat eine Tiefe von ungefähr vier Metern. Da in der Brunnensohle bereits Wasserpfützen zu sehen sind, kann man davon ausgehen, dass nur ungefähr ein bis zwei Meter mit Schutt aus längst vergangenen Zeiten aufgefüllt sind.
Ehrenpräsident Kornel Riehl, der die Bauarbeiten tatkräftig unterstützt, sagte, dass aller nur Mögliche darangesetzt wird, dieses bauliche Dokument unserer Heimatgeschichte zu erhalten.
Denn der Schacht liegt liegt an einer Stelle, die eine kleine Änderung in der Bauausführung notwendig macht. Lag er in den Zeiten seiner Nutzung zugänglich im Innenhof, verschwand er in den frühen sechziger Jahren durch einen Umbau und kam überbaut direkt unter einem seitlichen Wohnungseingang zu liegen.

Di e b al di g e Gr a b u n g in d er Ti ef e d e s Brunnens wird zeigen, wie alt der Schacht ist. Vielleicht bestätigt sich das Alter von vor 1799, der Zerstörung von Philippsburg. Liegt doch der mit behauenen Sandsteinen hoch gemauerte Schacht direkt neben dem bereit 1735 urkundlich bestätigten alten Keller des Zieger-Hauses. Dieser Keller, Teil einer ehemaligen Kasematte, lag unter dem ehemaligen “Wachthaus”, das in der Nachbarschaft des Weißen Tores zu finden war.
Somit ist das künftige Heimatmuseum um eine Attraktion reicher, und Philippsburg kann bereits mit 10 Brunnen, sechs freigelegt und in voller Tiefe sichtbar, vier als hölzerne oder steinerne Fragmente vorhanden, auf die Bedeutung der Wassergewinnung vergangener Jahrhunderte hinweisen.
Gebhard Fieser,
Philippsburger Stadtanzeiger 28.05.2003

 

 

 

Fortschritte bei den Bauarbeiten
Stiftung für das künftige Heimatmuseum von Philippsburg

Philippsburg (ez) Das für die spätere Verwendung als Heimat- museum vorgesehene “Zieger-Haus” in Philippsburg erfährt zurzeit im Bereich des Innenhofes umfangreiche Sanierungs- und Abrissarbeiten. Unter der fachlichen Leitung des Architekturbüros Seyfarth und der Mitwirkung heimischer Firmen sind große Mengen von Schutt zu beseitigen. Die nicht zur historischen Substanz des Gebäudes gehörenden Anbauten werden zudem abgerissen und vor allem die Mauern der großen Scheune müssen gesichert werden.

Der Ehrenpräsident des Museumsbauverein Kornel Riehl, legt selbst Hand mit an und steuert die Arbeiten. An der Straßenseite Kronenwerkstraße wurde ein großes Bauschild angebracht; ein weiteres mit dem Text zur Geschichte des Anwesens wird an der Seite zur Alte-Kirchen-Straße vorbereitet. Alles in allem:
“Es tut sich etwas” und man sieht immer häufiger auch Vorstandsmitglieder wie Dietrich Hügel auf der Baustelle. Eine Reihe anderer freiwilliger Helfer wartet auf ihren Einsatz. Zur Förderung des Vorhabens stellte Kornel Riehl vorab den Betrag von 20.000 Euro zur Verfügung und übergab das Geld der Vorsitzenden Helga Steinel-Hofmann.
Die Mitgliederzahl des Vereins hat die Hundert bei weitem überschritten und immer mehr Bürger engagieren sich für die gute Sache. Es sollen in diesem Jahr noch wesentliche Arbeiten in Angriff genommen werden. Als Werbemaßnahme ist ein Tag der offenen Tür geplant; Träger der Aktivitäten ist der im vergangenen Jahr gegründete Museumsbauverein; das Anwesen gehört der Stadt Philippsburg
BNN 9.5.2003



Innenhof wird entkernt; Kornel Riehl stiftete 20.000 Euro

Das für die spätere Verwendung als Heimatmuseum vorgesehene “Zieger-Haus” erfährt zurzeit im Bereich des Innenhofes umfangreiche Sanierungs- und Abrissarbeiten. Unter der fachkun- digen Leitung des Architekturbüros Seyfahrth und unter der Mitwirkung heimischer Firmen sind große Mengen von Schutt zu beseitigen. Die nicht zur Historischen Substanz des alten Gebäudes gehörenden Anbauten werden zudem abgerissen und vor allem die Mauern der großen Scheune müssen gesichert werden.

Ehrenpräsident Kornel Riehl legt selbst Hand mit an und steuert die Arbeiten. An der Straßenseite Kronenwerkstraße wurde ein großes Bauschild angebracht; ein weiteres mit dem Text zur Geschichte des Anwesens wird zurzeit auch unter Mithilfe der Firma
Peter Steinel an der Seite zur Alten-Kirchen-Straße vorbereitet. Alles in allem; “ Es tut sich etwas” und man sieht immer häufiger auch Vorstandsmitglieder wie Dietrich Hügel auf der Baustelle. Eine Reihe anderer freiwilliger Helfer warten auf ihren Einsatz. Zur Förderung des Vorhabens stellt Kornel Riehl den Betrag von 20.000 Euro zur Verfügung und übergab das Geld der Vorsitzenden Helga Steinel -Hofmann. Die Mitgliederzahl hat die Hundert weit überschritten und immer mehr Bürger engagieren sich dür die gute Sache. Es sollen in diesem Jahr noch wesentliche Arbeiten in Angriff genommen werden. als Werbemaßnahme ist ein Tag der
offenen Tür geplant.
Ekkehard Zimmermann, Stadtanzeiger Philippsburg 8.5.2003


Besuch im Heimatmuseum Untergrombach

Um die Konzeption anderer Heimatmuseen kennen zu lernen, unternimmt die Vorstandschaft des Vereins derzeit eine Besichtigungstour. Mit dem Besuch des Heimatmuseums Untergrom- bach wurde ein Anfang gemacht. Vorgesehen sind weitere Visiten in Schwetzingen, Rheinzabern, Neulußheim und Leopoldshafen.
Zur Begrüßung in Untergrombach hatte sich Museumsleiter Thomas Adam eingefunden. Die Philippsburger Delegation wurde von der Vorsitzenden Helga Steinel-Hofmann und von Ehrenpräsident Kornel Riehl angeführt. Adam berichtete vom Ausbau des ältesten Hauses in Etappen zum heutigen sehenswerten Museum mit verschiedenen Schwerpunkten.
Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ist selbst eine Sehenswürdigkeit mit erhaltenem Rauchfang bis in das Dachgebälk und den diversen Nebengebäuden des ehemaligen Bauern- hofes. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem “Ziegerhaus” sind gegeben, wenn auch die vorhandenen Raummöglichkeiten in Untergrombach wesentlich beengter sind. Aus den Gesprächen ergab sich, dass Heimatmuseen dieser Art heute nur noch mit klaren Schwerpunkten attraktiv sind. Zu vermeiden ist auf jeden Fall ein Sammelsurium verschiedener Gruppen von Exponaten. Für Philippsburg bietet sich u.a. das Thema “Goldwäscher” am Rhein an, ein lokaler Bezug muss unverfälscht präsentiert werden.
Bei der großen Fülle des vorhandenen Materials muss streng auf Chronologie geachtet werden, in Untergrombach konnte man feststellen, dass die Themen durchaus nach dem Prinzip “ Mut zur Lücke” behandelt werden. Es gibt keine überladenen Vitrinen, und Sonderausstellungen beleben den Musuemsbetrieb.
Vorsitzende Helga Steinel-Hofmann dankte den Heimatfreunden Untergrombachs und betonte, dass man für das Philippsburger Vorhaben wichtige Anregungen mit nach Hause nehmen könnte.
Ekkehard Zimmermann, Stadtanzeiger Philippsburg 12. Dez. 2002
 


Städtisches Gebäude wird zum Heimatmuseum ausgebaut
Gründungsversammlung wählte Helga Steinel-Hofmann zur Vorsitzenden,
Kornel Riehl wurde Ehrenpräsident


Ausgehend von den ungenügenden Unterbringungverhältnissen in der Hieronymus-Nopp-Schule besteht schon langd der Wunsch für die umfangreichen Exponate des Heimatmuseums ein geeignetes Gebäude zur besseren Präsentation zu finden. Mit dem Verkauf des sogenannten “Zieger-Hauses”, Kronenwerkstr.1, fand sich ein für diese Bestimmung ideales Anwesen. Kornel Riehl war es, der Bürgermeister, Gemeinderat und Heimatverein auf diese Möglichkeit hinwies und selbst als Mäzen mit einem namhaften Betrag aktiv dabei ist.: Ortsbegehung und Besichtigung anderer ähnlicher Museen mit den Gemeinderäten führten schließlich zur Überzeugung, dieses Gebäude zweckbestimmt zu erwerben und einem privaten Verein den Ausbau zu überlassen. Der leider inzwischen verstorbene Architekt und Heimatfreund Erich Killian fertigte einen Kostenvoranschlag, und das ganze Vorhaben wurde in einem Expose` zusammengefasst. Das im Wesenlichen aus dem Jahre 1857 stammende Gebäude wurde nunmehr von der Stadt gekauft. Zur Gründungsversammlung für einen “Museums- bauverein”, die Kornel Riehl vorbereitet hatte, erschiene alle ansprochenen Bürger. Mit der 2 .Vorsitzenden des Heimatvereins Helga Steinel-Hofmann, und anderen Heimatfreunden fanden sich aktive Befürworter des Projektes. Die Regularien wie Satzung, Gemeinnützigkeit usw. waren schnell geklärt, und Kornel Riehl konnte als Versammlungsleiter bei den Abstimmungen für die einzelnen Positionen Einstimmigkeit feststellen. Gewählt wurden: Helga Steinel-Hofmann ( 1.Vorsitzende), Wilfried Seyfarth (2.Vorsitzender), Andreas Hoffmann ( Kassier), Karl Winter ( Schriftführer; Ekkehard Zimmermann (Öffentlichkeitsarbeit). Als Beisitzer wurden ebenfalls einstimmig gewählt: Dieter Rauh, gerhard Konrad, Dietrich Hügel, Peter Steinel und Hugo Reiß. Das neu gewählte Gremium fasste als ersten Beschluss, Kornel Riehl zum Ehrenpräsidenten zu ernennen, was der Geehrte auch annahm.
Die Sitzung endete mit einem Appell an alle Bürger, die Baumaßnahmen zu unterstützen, damit alsbald der Bau dem Heimatverein zur Einrichtung des Museums übergeben werden kann. Inzwischen wurde auch die Gemeinnützigkeit anerkannt und die Jahresbeiträge festgelegt: über 18 Jahre 25 Euro und unter 18 Jahren 1 Euro. Spendenwillige könne folgende Konten verwenden: Sparkasse Graben-Neudorf/Philippsburg Konto 232520
BLZ 660 513 26) oder Bruhrainer Volksbank Philippsburg Konto 13382000
(BLZ 663 916 00).
Ekkehard Zimmermann, Stadtanzeiger Philippsburg 17.10.2002

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