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ehem.

Berichte ab dem Jahr 2006

Vogelverein Philippsburg e.V.

und Museumsbauverein Philippsburg e.V.

"Alla" sacht ma hiwwe und driwwe

Mundartabend zugunsten des Philippsburger Heimatmuseums

Ein voll besetztes Haus konnte Andreas Hoffmann, Direktor der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt eG, bei der Benefizveranstaltung des Vogelvereins Philippsburg begr├╝├čen. Nach Gru├čworten durch Herrn B├╝rgermeister Martus und den Vorsitzenden von Vogelverein und Museumsbauverein er├Âffnete Hermann Dischinger aus ├ľstringen den Abend und wechselte dann immer wieder mit Angelika Futterer aus Philippsburg das Podium. Beide Autoren brachten Heiteres und Nachdenkliches zu Geh├Âr, jeder so wie ihm der "Schnawwl" gewachsen ist. Oft verbergen sich hinter den Texten der Autoren Erkenntnisse und Wahrheiten, die man erst erkennt, wenn einem der "verbale" Spiegel vorgehalten wird. Im Mittelpunkt der Beobachtung steht der Dialekt schw├Ątzende Mitmensch. Dessen Gedanken und Aktionen betrachten die Autoren liebevoll, aber auch kritisch, nie wird der Hochdeutsch Sprechende verunglimpft.
Angelika Futterer, die in Philippsburgerisch und Huddemerisch schreibt, hat ihre St├Ąrke in der Prosa, wohingegen Dischinger in ├ľstringer Mundart den Menschen oft direkt aufs Maul schaut und mit kurzen Dialogen seine Zuh├Ârer bannt. Die zahlreich erschienenen Zuschauer, die wohl mit beiden Mundarten keine Probleme hatten, kamen allesamt auf ihre Kosten, keiner der Autoren durfte das Podium ohne Zugabe verlassen. Und so kam die stattliche Spendensumme von 800 ÔéČ zusammen, die zum Ausbau des neuen Heimatmuseums verwendet wird.

Vogelverein und Museumsbauverein bedanken sich ganz herz┬şlich bei den beiden Mundartautoren, die zugunsten des Heimatmuseums auf ihre Gage verzichteten sowie bei J├Ârg Futterer, der den Abend mit der Gitarre musikalisch hervorragend umrahmte und nicht zuletzt bei Bankdirektor Hoffmann f├╝r seine Gastfreundschaft.

Claus K├Âhler
Helga Steinel-Hofmann
Stadtanzeiger 08.11.2007
 

Hermann Dischinger
 

Angelika Futterer
 

Beim Vortrag ....

... und beim Umtrunk.

K├╝chenspende f├╝r k├╝nftiges Heimatmuseum

Wieder ist eine Etappe bei der Ausstattung des k├╝nftigen Heimatmuseums in der Kronenwerkstra├če 1, Ecke Alte Kirchenstra├če, geschafft. Die Vorsitzende des Museumsbauvereins, Helga Steinel-Hofmann, konnte jetzt im Beisein von B├╝rgermeister Stefan Martus zwei Sponsoren danken, die eine funktionale neue Einbauk├╝che f├╝r das Haus gespendet haben. Karl Herd, Gesch├Ąftsf├╝hrer der KHW Worldwide GmbH in Huttenheim und Daniel Friedrich von der K├╝chenstudio Friedrich GmbH in Bruchsal hatten dankenswerterweise die gesamten Kosten einschlie├člich Lieferung und Einbau ├╝bernommen. Sie ├╝berzeugten sich jetzt vor Ort von der abgeschlossenen Installation.
 

Somit wird dann bei kleinen Veranstaltungen im heimatkundlichen Bereich im k├╝nftigen Philippsburger Heimatmuseum die M├Âglichkeit bestehen, im Hause z.B. f├╝r hei├če Getr├Ąnke oder einfache Verk├Âstigung zu sorgen.

Reeb
Stadtanzeiger 06.06.2007
 

Geht's im Heimatmuseum nicht weiter?

Viele B├╝rger m├Âgen sich gefragt haben, warum man beim Anwesen Kronenwerkstr. 1, dem k├╝nftigen Heimatmuseum, wenig Baut├Ątigkeit sieht.

Wie bereits berichtet, haben Gemeinderat und Verwaltung der Stadt Philippsburg unter anderem das Heimatmuseum als f├Ârderf├Ąhige Ma├čnahme in den Antrag "Soziale Stadt Philippsburg" aufgenommen. Erst wenn ├╝ber diesen Antrag entschieden ist, k├Ânnen f├Ârderf├Ąhige Ausgaben get├Ątigt werden. Bis dahin k├Ânnen nur "kostenneutrale" Ma├čnahmen umgesetzt werden.

Dies h├Ąlt aber das bew├Ąhrte Team des Museumsbauvereins, Gerhard Konrad, Hermann Rei├č und Ladislaus Pahling nicht auf:

In der j├╝ngsten Vergangenheit wurden mehrere hundert Backsteine, die als Bodenbelag im historischen Keller und Scheune dienen sollen, beim Abriss einer alten Scheune in der Rheingraf-von-Salm-Str. gesichert, abtransportiert und abgeklopft.

Herman Rei├č und Ladislaus Pahling beim "Steineklopfen"

Kabelverlegearbeiten durch Hermann Rei├č, Gerhard Konrad und Matthias Weick (im Bagger).

Weiterhin wurde ein Stromkabel unterirdisch vom Haus durch Hof und Scheune bis in den Garten verlegt.
Herzlichen Dank geht daf├╝r an die
Fa. WMF Agrarservice Matthias Weick,
die die notwendigen Baggerarbeiten ganz unkompliziert im Rahmen einer Spende durchgef├╝hrt hat.

 Helga Steinel-Hofmann
Stadtanzeiger Philippsburg 15.03.2007

Baustein-Spenden f├╝r Philippsburger Heimatmuseum

Werben f├╝r Spenden zum k├╝nftigen Philippsburger Heimatmuseum: im Hof des Anwesens v.l.n.r.: die 1. und 2. Vorsitzende des Museumsbauvereins, Helga Steinel-Hofmann und Gaby Verhoeven-Jacobsen, mit Mustern der t├Ânernen Spendentafeln sowie der Vorsitzende des Heimatvereins, Hugo Wunsch Foto: Reeb

F├╝r den Erneuerungsbau des k├╝nftigen Heimatmuseums im Anwesen Kronenwerkstr. 1 weist die Kostenkalkulation noch immer eine L├╝cke von rund 100.000 Euro aus. Eines Tages sollen dort rund 1.500 Exponate in Wechselausstellungen ihren Platz finden. Wie steter Tropfen den Stein h├Âhlt, tr├Ągt auch jede schon bescheidene Spende zum Fortgang der Arbeiten bei.
Museumsbauverein und Heimatverein haben jetzt eine neue Initiative angesto├čen, um dem Projekt Heimatmuseum neue Mittel zuzuf├╝hren.

Gleichzeitig mit der Empfehlung der Aktion durch B├╝rgermeister Martus anl├Ąsslich der Neujahrsansprache hatten Mitglieder beider Vereine im Anschluss an den Empfang im Foyer der Festhalle bereits an einem Stand die Bausteine angeboten. Wie man h├Ârt, haben bereits zahlreiche B├╝rger und Firmen Kostenanteile in Form der Tontafeln gezeichnet.
Die Spender k├Ânnen auf einer Spenderwand im k├╝nftigen Museumsbereich jetzt erworbene und gespendete Tontafeln mit ihrem Namen oder Firmenlogo wiederfinden. (Musterbeispiele auf der R├╝ckseite des Bankformulars). Mit einer Mindestspende von 30 Euro kann man kleinere oder gr├Â├čere Tafeln f├╝r 60 Euro erwerben (7,5 x 15 cm oder 15x15 cm). In den Schalterhallen der Volksbank Bruhrain Kraich Hardt und der Sparkasse Karlsruhe (in Philippsburg) liegen die genannten Formulare aus, mit denen man den Betrag, den man spenden m├Âchte, einzahlen oder von seinem Konto abbuchen lassen kann.

Volksbank Konto 13382000, BLZ 663 916 00;
Sparkasse Konto 109232520, BLZ 660 501 01

Plakate in den Banken erl├Ąutern den Spendenvorgang nochmals. Wer m├Âchte, kann Bestellung und Bezahlung auch in bar bei Vorstandsmitgliedern des Museumsbauvereins vornehmen. Hergestellt werden die wetterfesten, gebrannten Tontafeln mit handgefertigter Spender-Inschrift von einer Keramikmeisterin in Rheinzabern. In r├Âmischer Zeit wurde hier die ber├╝hmte T├Âpferware Terra Sigillata hergestellt.

Reeb
Stadtanzeiger Philippsburg, 01.02.2007
 

Thema "Rheingold-Waschen" lockte viele Besucher
Tag der offenen T├╝r im k├╝nftigen Heimatmuseum
 

Im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die von den aktiven Mitgliedern des Museumsbauvereins vorbereitet wurde, stand das alte Gewerbe der Goldw├Ąscher am Rhein. Vor der Rheinkorrektur war die Gewinnung von Gold aus dem Rheinkies eine durchaus respektable Einnahmequelle und ein ehrbares Handwerk.



Viel Freude und Spa├č hatten die Kinder beim 'Goldw├Ąschen".
Spielerisch konnten sie so das fr├╝here Gewerbe nachempfinden




B├╝rgermeister Stefan Martus und Stadtr├Ątin Gaby Verhoeven
Jacobsen betrachten mit gro├čem Interesse Stadtprotokolle und
Urkunden aus dem Mittelalter


In einem Kulturfilm aus dem Jahre 1934, der von der Landesbildstelle bestens aufbereitet war, konnte den Besuchern die Technik des Goldwaschens erkl├Ąrt werden.
Die damaligen Original Werkzeuge wurden in den bereits fertig gestellten R├Ąumen des Heimatmuseums ausgestellt, und die Kinder hatten ihr eigenes Vergn├╝gen mit dem im Hof aufgestellten Wasserbottich, wo sie nach Herzenslust den Waschvorgang nachvollziehen konnten.

Die erste Wahlurne der Stadt und das Modell einer Kanone aus
dem 17. Jahrhundert (eine Leihgabe von Peter Haake) waren
besondere Exponate

War es damals der Maurermeister Gustav Vetter, so ist es heute  noch sein damaliger Sch├╝ler Kornel Hechler, der den Vorgang beherrscht. ├ťber den Fortgang des weiteren Ausbaus des ehemaligen Ackerb├╝rgerhauses "Am Wei├čen Tor" konnten sich viele Einwohner ├╝berzeugen, darunter auch zahlreiche Gemeinder├Ąte und B├╝rgermeister Stefan Martus. Der Vorsitzenden Helga Steinel-Hofmann und ihrer Stellvertreterin Gaby Verhoeven-Jacobsen stand eine Reihe von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen zur Seite, die f├╝r die F├╝hrungen im Museumsbaugel├Ąnde zur Verf├╝gung standen. Eine weitere Ausstellung in den aufgestellten Vitrinen und Stellw├Ąnden machte die G├Ąste mit Neuerwerbungen und dem Thema "Sippenbuch" vertraut. Schlie├člich war das Modell des Schlosses anno 1697 zu sehen.


Bilder: Ekkehard Zimmermann


Ertreuen konnten sich alle auch an dem durch Stadtr├Ątin Gaby Verhoeven-Jacobsen initiierten Blumenschmuck im Museumshof und in den R├Ąumen, und auch f├╝r Getr├Ąnke war gesorgt.
Drehorgelmann Uwe Schneidewind trug derweil zur Unterhaltung bei. Der k├╝nftige Museumsgarten und die ehemalige Scheune (teilweise zum Filmvortragsraum umfunktioniert) fanden allgemeine Bewunderung.

Stadtanzeiger 24.05.2006

Weitere Bilder

Tag der offenen T├╝r im Heimatmuseum

Zum kommenden Sonntag, 14. Mai, l├Ądt der Museumsbauverein die gesamte B├╝rgerschaft zu einem "Tag der offenen T├╝r" in das k├╝nftige Heimatmuseum beim Wei├čen Tor ein. Jedermann kann sich vom Fortgang der Bauarbeiten ├╝berzeugen. Vorsitzende Helga Steinel-Hofmann bedankte sich im Vorfeld bei der Firma Horn & Horn, Dachdeckerbetrieb und Tragwerksplanung, f├╝r die kostenlos montierten Dachkandeln in diesen Tagen.
Das Thema einer kleinen Ausstellung behandelt die "Goldw├Ąscherei in Philippsburg". Ein gleichnamiger Film aus dem Jahre 1934 wird halbst├╝ndlich gezeigt. Au├čerdem sind die Utensilien, die f├╝r das Goldwaschen am Rhein notwendig waren, ausgestellt. Kinder k├Ânnen im Hof aus dem Sand Goldk├Ârner herauswaschen, um die Arbeitsweise kennen zu lernen. Kostbare Dokumente und Urkunden aus der Stadtgeschichte werden in Vitrinen pr├Ąsentiert. Sachkundige Heimatfreunde stehen f├╝r Ausk├╝nfte und F├╝hrungen durch das Anwesen zur Verf├╝gung. Getr├Ąnke werden angeboten. Das Haus ist von 11.00 bis 18.00 Uhr ge├Âffnet.

E. Zimmermann, Stadtanzeiger 11.05.2006

2009 soll neues Heimatmuseum eingeweiht werden
B├╝rgermeister Martus sprach beim Museumsbauverein

Auf der j├╝ngsten gut besuchten 1. Generalversammlung des Museumsbauvereins Philippsburg seit seiner Gr├╝ndung 2002 sprach B├╝rgermeister Stefan Martus von der Perspektive, im Jahr 2009 zum 1225-j├Ąhrigen Stadtjubil├Ąum das neue Heimatmuseum seiner Bestimmung ├╝bergeben zu k├Ânnen.
Auf dem noch arbeitsreichen Weg dorthin wird ein spezieller Bauausschuss die Bauarbeiten sachkundig begleiten. Ihm geh├Âren die Mitglieder Armin Biller, Siegfried Hallgarten, Ludwig Horn und Gerhard Konrad an. Bei wichtigen Anl├Ąssen wird der B├╝rgermeister selbst zu dessen Sitzungen einladen, an denen dann auch die von den Stadtratsfraktionen bestimmten Vertreter Ingo Kretschmar (CDU), Joachim P├Âschel (SPD) und Hans Brecht (FW) teilnehmen.
Martus beschrieb noch einmal die letzte Entwicklung, wie der Gemeinderat einstimmig 150.000 Euro f├╝r den Fortgang der Arbeiten f├╝r das k├╝nftige Heimatmuseum genehmigte. Unabh├Ąngig davon werden im Rahmen des F├Ârderprogramms "Programm Soziale Stadt" f├╝r den Museumsbauverein weitere 150.000 Euro erhofft.
Die Versammlung, an der mehrere Gemeinder├Ąte sowie der Vorsitzende und der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins, Hugo Wunsch und Klaus Moll, teilnahmen, verabschiedete mit einer Ehrung mehrere ausscheidende Vorstandsmitglieder und dankte ihnen herzlich f├╝r ihre bisherige Arbeit. Dies sind Hugo Rei├č, Karl-Willi Winter, Wilfried Seyfarth und Ekkehard Zimmermann.
Bei den Vorstandswahlen unter Wahlleitung von Ekkehard Zimmermann wurde die bisherige Vorsitzende Helga Steinel-Hofmann einstimmig wiedergew├Ąhlt. 2. Vorsitzende ist k├╝nftig Stadtr├Ątin Gabi Verhoeven -Jacobsen, Schriftf├╝hrerin wurde Sabine Hambrecht, Andreas Hoffmann bleibt Kassier. Beisitzer sind k├╝nftig Dieter Rauh, Peter Steinel und Elmar Weish├Ąupl.
Nach dem Kassenbericht des Kassiers war von den bisherigen Kassenpr├╝fern Werner Rauh und Ludwig Horn die ausgezeichnete Kassenf├╝hrung best├Ątigt worden, sodass die Entlastung ebenfalls einstimmig erfolgte. Als neue Kassenpr├╝fer wurden Werner Rauh und Karl-Willi Winter gew├Ąhlt.

Reeb, Stadtanzeiger 19.01.2006

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