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Aktuelle Informationen

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Ihre persönliche Saalbachgeschichte

In Anlehnung an unsere derzeitige Ausstellung „Saalbachimpressionen“ möchte Sie der Heimatverein Philippsburg  animieren,  Ihre persönliche Saalbachgeschichte aufzuschreiben und uns zukommen zu lassen. Denn nicht nur der Philippsburger Ehrenbürger Dr. Franz Burda hatte seine persönliche Saalbachgeschichte, die er bei vielen Gelegenheiten zum Besten gab, auch Sie hatten bestimmt in Ihrer Jugendzeit ein besonderes Erlebnis, das im Zusammenhang mit dem Saalbach steht. Wir haben das bemerkt, als während der Öffnungszeit des Museums anlässlich des Weihnachtsmarktes einige Besucher beim Betrachten der Bilder spontan von Ihren Erlebnissen berichteten. Es wäre schade, wenn irgendwann all diese vielleicht lustigen oder sogar dramatischen Erlebnisse in Vergessenheit geraten würden.

Damit dies nicht passiert, sollten diese Erlebnisse für das Philippsburger Gedächtnis festgehalten werden. Lassen Sie  uns diese in Briefform (Heimatverein Philippsburg e.V., Postfach 1201, 76654 Philippsburg) oder als E-Mail-Anhang (auafutterer@t-online.de) zukommen oder kommen Sie einfach am nächsten Öffnungstag  am 7. Februar oder einfach der nächsten Öffnungstage ins Heimatmuseum, erzählen Sie uns Ihre Geschichte und  wir werden Sie (auf Wunsch auch auf „Philippsburscherisch“ ) aufzeichnen.

Wenn genügend Interessantes zusammenkommt, werden wir eine Sammlung anlegen, diese vervielfältigen und sie in geeigneter Form einmal der Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Arnfried  u. Angelika Futterer

 


BNN 24-4-2015_HP

Von erster Wahlurne bis zu letzten Wäscher-Utensilien

Preisgekröntes Heimatmuseum kann nur ein Zehntel seiner Exponate präsentieren

Philippsburg (ber). Was macht ein preisgekröntes Heimatmuseum aus? Wer das ehemalige „Zieger-Haus“ betritt, wird entzückt sein. Denn viele Besonderheiten treffen hier zusammen. Der historische Wert des sieben Ar großen Anwesens mit rechtwinkligem Wohnhaus, mit Innenhof und Scheune lässt sich in dreifacher Hinsicht als einmalig bezeichnen: Es ist die Lage direkt am Weißen Tor der früheren Reichsfestung. Auch diente das Gebäude als Wachthaus am Wallfuß, worauf die zwei noch vorhandenen Originalkeller hinweisen. Letztlich handelte es sich um ein sogenanntes Ackerbürgerhaus des 19. Jahrhunderts. Bereits 1735 wird ein Teilgebäude erwähnt. Um 1857 ist von einem Überbau über dem uralten Gewölbekeller die Rede.

Mitten in Philippsburg, in der Kronenwerkstraße, steht das 2013 eingeweihte Vorzeigemuseum. Die Straße trägt den Namen des vorgelagerten Teils der Festungsanlage: Kronenwerk. Zur 600-Jahr-Feier der „Stadtrechte“ im Jahr 1938 war im Rathaus das allererste Heimatmuseum eingerichtet worden: für die damalige Zeit und Region eine kleine Sensation. Die seinerzeit bereits vorhandenen Sammlungen gehen zum Teil auf den großen Sohn und Ehrenbürger der Stadt, Hieronymus Nopp, zurück. Anfang der 60er Jahre diente der Keller der neuen Nopp-Schule als Heimatmuseum. 2002 erwarb die Stadt das Zieger-Haus.

Welche Exponate hat der Heimatverein als Träger zu bieten? In den drei Räumen ist nur ein kleiner Teil der vorhandenen über 2.000 Exponate zu entdecken: etwa ein Zehntel des Gesamtbestandes. „Mehr Platz haben wir hier nicht“, bedauert Vereinschefin Helga Steinel-Hoffmann. Der Rest liege im Depot. Deshalb gibt es immer nur thematisch begrenzte Ausstellungen, die „Zeitsprünge“ genannt werden. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören Geschäftsjournale aus den 30er Jahren mit den handschriftlich eingetragenen Namen aller Käufer aus Philippsburg und Umgebung. Alte Zeitungsausschnitte auf zwei Litfasssäulen, alte Filme und alte Fotoaufnahmen erinnern an die 600-Jahrfeier im Jahr 1938. Kaum beachtet schlummert vor einer Wand die erste Philippsburger Wahlurne, vermutlich so 175 Jahre alt. Dokumente und eine symbolische Nachstellung lassen die schreckliche Reichskristallnacht zur Gegenwart werden, als auch in Philippsburg die Synagoge ein Opfer der Flammen wurde.

Im Eingangsbereich steht der Trommler, eine lebensgroße Statue, die an die Zeiten der Reichsfestung erinnert, zur Begrüßung bereit. Im Hof sind noch alte Gaslampen der Stadt zu finden. Gleich hinter dem Tor hängt die ehemalige Turmuhr der Stadtkirche, wo ab 1810 die Stunde schlug. In einer Remise freut sich eine fahrbare Sägemaschine aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen auf Bewunderer. Zum Museumsbestand gehört auch die original Ausrüstung der Goldwäscher aus dem 19. Jahrhundert, die im Rhein nach dem Edelmetall suchten. Für die museumspädagogische Betreuung sorgen die Eheleute Angelika und Arnfried Futterer.

Nächste Öffnungstage: 3. Mai und 7. Juni, jeweils 14 bis 18 Uhr. Oder per Anmeldung unter Telefon (07256) 7930 oder 8403.

 


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Möchten Sie als Gruppe die Ausstellung besichtigen wenden Sie sich bitte an die Organisatoren der Ausstellung:

Arnfried und Angelika Futterer

Tel.: 07256/7930
AuAFutterer@t-online.de

alternativ:

helgasteinel-hofmann@web.de oder Ludwighorn@web.de



Am 24.11.2013 wurde das Heimatmuseum der Stadt
in der Kronenwerkstraße 1 feierlich eingeweiht.

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Ende 2011 ist der Heimatbrief 2010 erschienen.
Den Grund für das späte Erscheinen können Sie im Vorwort des Heimatverein weiter unten nachlesen.

2010_Heimatbrief_01
2010_Heimatbrief_Vorwort

Der Heimatverein sammelt Plakate und Festschriften

Damit wir die Sammlung möglichst vollständig führen können, bitten wir die Vereine aller Stadtteile, jeweils ein Exemplar der Plakate oder Festschriften usw. bei Herrn Fieser, Hugo-Wolf-Str. 17 in Philippsburg, einfach in den Briefkasten zu werfen.

Derzeit werden für eine Dokumentation Bilder vom Philippsburger Faschingsumzug 1949 gesucht, wir bitten die Besitzer solcher Bilder, sich bei Herrn Fieser unter Tel. 17 49 zu melden.
 

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