Pressemeldungen und Berichte zum Heimatverein Philippsburg aus dem Jahr 2011

Wer will fleißige Handwerker sehn ... ... der muss ins Heimatmuseum gehn

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Mitarbeiter des stÀdtischen Bauhofs beim Hofpflastern

Zum Endspurt vor den kommenden Großereignissen wird im Heimatmuseum angesetzt.

Derzeit wird der Hof von Mitarbeitern des stĂ€dtischen Bauhofs im wohlgemerkt „stĂ€dtischen GebĂ€ude" gepflastert, damit pĂŒnktlich zum Eröffnungsspiel der FIFA Frauen-Fußball-WM am 26.6.2011 die erste Open-Air-Veranstaltung stattfinden kann. Damit es in Philippsburg auch zur Frauen-Fußball-WM ein Public Viewing gibt, haben sich die FNZ Geese, die Badner Schalmeien und der Heimatverein zusammengetan, um Interessierten die Möglichkeit zu geben im Hof des Heimatmuseums die Spiele der deutschen Nationalmannschaft zusammen zu verfolgen.

Die Übertragungstermine werden in den nĂ€chsten Ausgaben des Stadtanzeigers veröffentlicht. Wir laden jetzt schon ganz herzlich ein, mit uns die Frauenfußball-Nationalmannschaften zu unterstĂŒtzen.

Helga Steinel-Hofmann, Stadtanzeiger 09.06.2011

 

(19.05.2011)

Philippsburg und Kraichgau?

Thomas Adam prĂ€sentierte sein neuestes Buch „Kleine Geschichte des Kraichgaus"

Er braucht kein Manuskript. Eine gute Stunde lang redet er frei; es sprudelt aus ihm heraus. Ja, sein Wissensschatz scheint unerschöpflich zu sein. Wer so spricht, fast ohne Luft zu holen, zeigt, dass er mit dem Herzen bei der Sache ist, dass das Buch mit Herzblut geschrieben ist. „Schade" murmelten einige Zuhörer, als die AusfĂŒhrungen zu Ende waren. Mit Thomas Adam hatten der Heimatverein Philippsburg und die Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt einen ausgewiesenen Experten zu einem öffentlichen Vortragsabend eingeladen, der von Ekkehard Zimmermann zur Freude vieler Heimatfreunde initiiert worden war. Bevor der gebĂŒrtige Untergrombacher Adam sein illustriertes Buch „Kleine Geschichte des Kraichgaus" vorstellen konnte, gab es zunĂ€chst viel Lob und viele Vorschusslorbeeren: von Bankdirektor RĂŒdiger KĂŒmmerlin, von der Vorsitzenden des Heimatvereins Philippsburg, Helga Steinel-Hofmann, und von BĂŒrgermeister Stefan Martus.

Alle drei bezeichneten den Buchautor als „ausgewiesenen Kenner der Region, der auf das Innigste mit seiner Heimat verbunden ist". Welchen Bezug hat Philippsburg zum Kraichgau? Diese Frage drĂ€ngte sich auf. Von Philippsburg aus regierten die FĂŒrstbischöfe auch einen Teil des Kraichgaus, erlĂ€uterte Thomas Adam. Somit könne und dĂŒrfe man diese Landschaft nicht isoliert betrachten.

Der Kraichgau ist die Bezeichnung einer Landschaft, die im Norden vom Odenwald, im SĂŒden vom Schwarzwald, im Westen von der Oberrheinischen Tiefebene und im Osten von Stromberg, Heuchelberg und ZabergĂ€u begrenzt wird. Die grĂ¶ĂŸten StĂ€dte in diesem Kulturraum sind Bretten, Bruchsal, Sinsheim, Eppingen und Bad Rappenau.

In seinem Vortrag, den er zu einer „Werbeveranstaltung fĂŒr den schönen Kraichgau" machte, beschrieb Adam die Geschichte des Lebensraums Kraichgaus von den ersten Besiedelungen bis in die heutige Zeit: kurzweilig, unterhaltsam, wissenschaftlich fundiert, kompetent und kompakt.

AusfĂŒhrlich stellte der 44-JĂ€hrige auch die markantesten Bauten und die markantesten Persönlichkeiten in der Region vor. Zu den geschichtlichen GrĂ¶ĂŸen gehört der berĂŒchtigtste Alchimist, Goethes Doktor Faustus, eine historische Figur aus dem Kraichgau. Anno 1540 soll er bei chemischen Experimenten umgekommen sein.

Thomas Adam, 1967 in Karlsruhe geboren, ist Leiter des StĂ€dtischen Museums und des Kulturamtes Bruchsal. Als Autor zahlreicher Veröffentlichungen hat er sich vielfach mit geschichtlichen und aktuellen Themen der Region Nordbaden beschĂ€ftigt. Im G. Braun Buchverlag sind von ihm bereits mehrere BĂŒcher erschienen, die ĂŒber die Buchhandlungen erhĂ€ltlich sind.

Schmidhuber, Stadtanzeiger 26.05.2011

 

VorankĂŒndigung Vortragsabend Thomas Adam stellt sein neues Buch vor

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Unter dem Motto „Geschichtliches aus unserer Heimat — und was sie mit dem Rhein verbindet" findet am Donnerstag, 19. Mai, im Schulungs- und Multimediaraum der Volksbank um 19.30 Uhr ein Vortragsabend mit Thomas Adam statt. Nach seiner 2008 erschienenen Veröffentlichung „StreifzĂŒge zwischen Karlsruhe und Heidelberg", legt Thomas Adam nunmehr sein neuestes Buch „Kleine Geschichte des Kraichgaus" vor und beschreibt darin die zweite prĂ€gende Großlandschaft im nordbadischen Raum. Es geht ihm dabei auch um die enge Verbindung von Bruhrain und Kraichgau. „Die Landschaft dazwischen" sei oft genug auch zwischen allen StĂŒhlen gewesen.

Die Lage der Oberrheinebene und des HĂŒgellandes habe ĂŒber viele Jahrhunderte seine eigene PrĂ€gung erhalten. Der Abend wird vom Heimatverein und der Volksbank gemeinsam gestaltet. Auf dem Programm stehen neben der BegrĂŒĂŸung durch Bankvorstand Andreas Hoffmann auch themenspezifische Ansprachen von Helga Steinel-Hofmann und BĂŒrgermeister Stefan Martus. Thomas Adam ist Leiter des StĂ€dtischen Museums und der Kuiturabteilung Bruchsal. Der Abend gibt auch Gelegenheit zu GesprĂ€chen mit dem Autor. Eine kleine heimatkundliche BuchprĂ€sentation durch die Buchhandlung „Leselust und Gaumenfreuden" und die Festschrift „Philippsburg 1225 Jahre" durch die Stadt ergĂ€nzen das Programm.

E. Zimmermann, Stadtanzeiger 21.04.2011

 

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V. l.n.r. Thomas Adam, Stefan Martus, RĂŒdiger KĂŒmmerlin, Helga Steinel-Hofmann und Ekkehard Zimmermann.

Lebhafter Vortrag: Thomas Adam

(10.02.2011)

Faszination barocker Pracht

Dr. Ralf Wagner beschrieb Versailles als Gesamtkunstwerk

Paris ist fĂŒr unzĂ€hlige Besucher aus aller Welt ein Reiseziel aus vielerlei GrĂŒnden. Auch wer nur Stunden zur freien VerfĂŒgung hat, wird Stadtviertel, historische oder moderne Baulichkeiten oder Anlagen in sein Besuchsprogramm einzubauen versuchen. Zu den in vielerlei Hinsicht besonders lohnenden Zielen gehören oft Schloss und Gartenanlagen von Versailles. Ein hĂ€ufiges Malheur dabei - die fehlende ausreichende Zeit fĂŒr den Besuch. EindrĂŒcke bleiben Ausschnitte.
Um dem wenigstens ein bisschen aus der Ferne abzuhelfen, hatten Heimatverein Philippsburg und Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt im Rahmen des Kulturprogramms ihres Hauses zu einem kunsthistorischen Vortrag „Versailles und die GĂ€rten der Sonne" eingeladen. Redner war der Kunsthistoriker Dr. Ralf Wagner, leitender Mitarbeiter der „Staatliche Schlösser und GĂ€rten Baden-WĂŒrttemberg", der im letzten April hier schon von der Zeit am Ende des 1. Weltkrieges referiert hatte „Als die deutschen FĂŒrsten fielen...".

Bankvorstand Andreas Hoffmann und Heimatvereinsvorsitzende Helga Steinel-Hofmann begrĂŒĂŸten das sehr zahlreich erschienene Publikum, das zu Versailles, Weltkulturerbe seit 1979, gern noch mehr erfahren wollte. Was fĂŒr deutsche Nachbarn das Thema noch interessanter macht: Die GĂ€rten von Versailles waren Vorbild fĂŒr die meisten nachfolgenden Gartenanlagen in der Region bis ins 18. Jahrhundert, und zwar auch fĂŒr die kurpfĂ€lzische Sommerresidenz Schwetzingen. Auch gewisse Parallelen zwischen den GĂ€rten von Versailles und Schwetzingen zeigte Wagner mit einer großen Zahl erlĂ€uternder Diapositive. Von dem berĂŒhmten Gartenarchitekten Andre Le Notre konzipiert, bedeuteten "ein bisher nicht gekannter Zug ins Gigantische, LĂ€ngenausrichtung und axiale WegefĂŒhrung, der Ausblick in die Ferne und die Unterordnung der Natur" eine völlig neue Dimensionierung. So sieht Wagner Versailles denn auch als ein Gesamtkunstwerk im Sinne des Barock, freilich mit vielen VerĂ€nderungen bis auf den heutigen Tag. Erbaut wurden Schloss, Gartenanlagen und die beiden Trianon-Schlösser unter dem Sonnenkönig Ludwig IVX. zwischen 1661 und 1710. Versailles war mit einer siebenjĂ€hrigen Unterbrechung von 1682 bis zur Französischen Revolution 1789 französischer Regierungssitz, Paris blieb aber Hauptstadt. Schloss und Anlagen dienten im Übrigen nicht nur dem Regieren oder Promenieren des Hofes. Bis zu 10 000 Menschen sollen es mit allen Bediensteten in Versailles gewesen sein, von denen etwa die HĂ€lfte bevorzugt auch im Schlossbereich wohnte.

Um die Bewohnerzahl wie die einer mittleren Stadt auch zu ernĂ€hren, dienten auch ausgedehnten Feld- und gĂ€rtnerische Anlagen allein der Verpflegung und Nahrungsproduktion dieser Menschenzahl. Adel und Hof erfreuten sich freilich eher an den GĂ€rten, herrlichen Brunnen und Wasserspielen trotz stĂ€ndigem Wassermangel und aufwendigen Spielen und Unterhaltungen. Nach großem Beifall am Ende des Abends ließ Dr. Wagner schon das nĂ€chste Vortragsthema wissen - „Mozart in Mannheim". Doch vorher fahren Frankreich-Interessierte vom Heimatverein mit dessen frĂŒheren Vorsitzenden Hugo Wunsch wieder zu den Nachbarn. In Versailles waren sie mit ihm schon, doch das Land bietet viele weitere reizvolle Ziele.

Reeb, Stadtanzeiger 17.02.2011

 

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V. l. n. r Andreas Hoffmann, Dr. Ralf Wagner, Helga Steinel-Hofmann, Hugo Wunsch
 

(31.03.2011)

Mit dem kĂŒnftigen Heimatmuseum geht ein Herzenswunsch in ErfĂŒllung

Vermögen des Heimatvereins liegt in der Arbeit der Ehrenamtlichen

RĂŒckblick und Ausblick waren zentrale Punkte in der Generalversammlung des Heimatvereins Philippsburg im Saal des  „Einhorn“. Die 1. Vorsitzende Helga Steinel-Hofmann begrĂŒĂŸte besonders BĂŒrgermeister Stefan Martus, der qua Amt beim Vorstand Platz nahm.
Er sprach gleich eines der wichtigsten und beherrschenden Themen des Abends an, den weit vorangeschrittenen Weg zur Fertigstellung des Projektes „Heimatmuseum“. Martus lobte den hohen Anteil von Eigenleistung in unterschiedlichster Form beim Voranbringen dieses zentralen Projektes des Heimatvereins seit geraumer Zeit. Ohne diesen Einsatz der Ehrenamtlichen und zugleich die erfolgreiche Einbindung zahlreicher Jugendlicher ĂŒber Verein und Schule hĂ€tte man den gegenwĂ€rtigen Stand der Fertigstellung des kĂŒnftigen Heimatmuseums nicht erreichen können. Die offi zielle  Einweihung und Übergabe ist fĂŒr den 11. September des Jahres vorgesehen.
Die Vorsitzende ging anschließend detailliert auf Entwicklung und AktivitĂ€ten des Vereins seit 2008 ein. Dies ließ sich nachvollziehbar an den im jĂ€hrlichen Heimatbrief behandelten Hauptthemen ablesen, die ĂŒber eine Vielzahl an Veranstaltungen und AktivitĂ€ten des Heimatvereins berichteten. Es folgte der Bericht des Kassiers, Volksbank-Vorstand Andreas Hoffmann, der auf wesentliche und hohe Ersparnisse bei den Vereinsausgaben insbesondere bei den Arbeiten am kĂŒnftigen Heimatmuseum durch die erbrachte kostenlose Eigenarbeit vieler Mitglieder hinwies, die dem Heimatverein letztlich die Verwirklichung ihres langgehegten Planes ermöglichen. Ohne die Leistung im Ehrenamt wĂ€re dies nicht möglich gewesen, bestĂ€tigte der Kassier.
BĂŒrgermeister Martus wies darauf hin, dass die stĂ€dtischen Zuwendungen aufgrund der allgemeinen Finanzlage der Stadt kĂŒnftig eher beschrĂ€nkter ausfallen mĂŒssten. Der beste Weg zum Ausgleich lĂ€ge seines Erachtens in einer grĂ¶ĂŸeren Mitgliederzahl, die auch mehr EigenbeitrĂ€ge erbrĂ€chte.
Der Bericht der KassenprĂŒfer erbrachte keinerlei Beanstandungen. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Die Neuwahlen bestĂ€tigten den bisherigen Vorstand   in seinen Ämtern. Heimatfreund Ekkehard Zimmermann, der  WahlformalitĂ€ten vorgenommen hatte, sprach von einem   Herzenswunsch, der fĂŒr die Vereinsmitglieder mit der Fertigstellung des Heimatmuseums in ErfĂŒllung gehe. Damit wolle man auch erreichen, dass der Heimatgedanke weiterhin lebendig   gehalten werde. Zimmermann hat in den letzten drei Jahren ĂŒber 200 Gruppen, davon 89 aus Philippsburg, durch die Stadt und historisch wesentliche Bereiche gefĂŒhrt und mit sachkundigen ErlĂ€uterungen historische Informationen weitergegeben. Einstimmig erfolgte auch eine vom Finanzamt geforderte SatzungsĂ€nderung fĂŒr den Auflösungsfall des Vereins.
BĂŒrgermeister Martus resĂŒmierte am Ende, das eigene Engagement der Heimatvereins Mitglieder werde nicht nur immer wertvoller. Allein der nachhaltige, eigene persönliche Einsatz garantiere seinen Fortbestand.

Reeb, Stadtanzeiger Philippsburg 14/2011

2011_03_31_Hauptversammlung_IMG_3028

GemĂŒtliche Runde nach der Hauptversammlung
 

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